November 2014 - Pressekonferenz zum Bau der Tiefgarage und Gestaltung des Südtirolerplatzes

Tiefgarage und neuer Südtirolerplatz:

Ein neuer Platz für die Kremser

Die Zukunft der Kremser Innenstadt beginnt mit dem Bau der Tiefgarage unter dem Südtirolerplatz. Denn damit verbunden ist auch die attraktive Neugestaltung des zentralen Kremser Platzes.

 

 

 

Privat finanziert
„Es geht nicht nur um die Garage, sondern auch um den Südtirolerplatz an sich. Mit der Neugestaltung entsteht ein zeitgemäßer Platz und ein imposantes Eingangstor zur Kremser Fußgängerzone – wir treffen mit diesem Projekt also zwei Fliegen auf einen Schlag“, sagt Othmar Seidl, der das Projekt zur Gänze aus privaten Mitteln finanzieren wird. „Ich übernehme sozusagen Aufgaben der öffentlichen Hand, bekomme aber keinen Cent Förderung. Im Gegenteil: Die Stadt Krems erhält von mir sogar Geld in Form eines sogenannten Baurechtszinses!“

Die Idee einer Tiefgarage ist nicht unbedingt neu. Schon Ende der Siebzigerjahre gab es erste Überlegungen. Seidl: „Seither ist das Verkehrsaufkommen allerdings enorm gestiegen, es ist also höchste Zeit, diese Vision in die Realität umzusetzen.“ Den Bauzeitplan gibt in gewisser Weise das
Wachauer Volksfest vor, das alle zwei Jahre stattfindet – das nächste Mal im Spätsommer 2015. Daher beginnen die Arbeiten für die Tiefgarage im September 2015, spätestens im Juli 2017 müssen sie abgeschlossen sein.
 
 
Massive Einbindung der Kremser
Mit dem Bau der Tiefgarage Hand in Hand geht die Neugestaltung des Südtirolerplatzes. Seidl schwebt ein Platz vor, der für alle – Kremser und Gäste der Stadt – eine Bereicherung und ein eindrucksvolles „Eintrittstor“ zur Innenstadt und zur Fußgängerzone darstellt. Der Platz soll ein belebtes Zentrum werden, wo man einerseits entspannen, andererseits aber auch feiern kann. Ob Frühlingsfest, Oktoberfest oder Filmfestival – der neue Südtirolerplatz soll Standort zahlreicher Veranstaltungen und Feste werden.
 
„Ein neuer Platz für die Kremser und ein neuer Platz von den Kremsern“, betont Seidl. „Es ist ganz klar, dass die Bevölkerung intensiv in die Gestaltung des Platzes eingebunden werden muss.“ Auch an einen Architektenwettbewerb wird gedacht. Eine Vorgangsweise, die der Kremser Vizebürgermeister Mag. Wolfgang Derler (ÖVP) begrüßt: „Die Gestaltung des Südtirolerplatzes ist unserer Meinung nach sehr wichtig. Es ist dort schon jetzt ein neuralgischer Platz, daher sollten wir die Jahrhundertchance für die bestmögliche Gestaltung nutzen. Das wird aber gut erarbeitet werden müssen!“
 
 
Positive Signale
Bei der Sitzung am 29. Oktober hat auch der Kremser Gemeinderat mit einem Grundsatzbeschluss die nötigen Weichen gestellt. Bürgermeister Dr. Reinhard Resch: „Tiefgaragen in den Zentren tragen zur Belebung der Städte insgesamt und insbesondere der Innenstädte bei. Es gibt viele positive Beispiele in Österreich, die uns das zeigen. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Städten, die gerade aktiv dabei sind, solche Projekte umzusetzen. Für Krems sehe ich hier eine Riesenchance, für die Stadtentwicklung etwas Bleibendes zu schaffen. Denn neben der Schaffung von neuem Parkraum können wir auch den öffentlichen Raum an diesem prominenten Platz neu gestalten und als Veranstaltungsort aufwerten. Das ist ebenfalls ein Beitrag, mehr Leben in der Innenstadt bringen.“
 
 
Attraktives Einkaufszentrum
Parallel zu den Verkehrslösungen und der Neugestaltung des Südtirolerplatzes will Othmar Seidl auch sein Einkaufszentrum Steiner Tor weiter attraktivieren. Geplant ist ein Gebäude, das den neuen Anforderungen gerecht und zu einem Treffpunkt auch für Jung und Alt, für Kremser und Besucher werden soll. Besonderes Augenmerk legt EKZ-Eigner Othmar Seidl auf das Thema Genuss und damit auf qualitativ hochwertige Lokale. Das „neue“ Einkaufszentrum soll 2017 fertig sein.
 
 
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